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Das Monochord

Versuchsinstrument zur quantitativen Erklärung von Tonsystemen

Regula Näf-Gubler

Die Fächer Musiktheorie, Mathematik und Physik eignen sich vorzüglich für ein interdisziplinäres Denken und Unterrichten. Sie wurden schon im Altertum und bis ins späte Mittelalter im sogenannten Quadrivium (Arithmetik, Geometrie, Astronomie und Musik) zusammen gelehrt. Das Buch ist eine Anleitung zum Gebrauch des Monochords als Hilfsmittel zur Demonstration von musiktheoretischen Phänomenen und dient auch zur Erklärung ihrer mathematisch-physikalischen Aspekte.
Daneben werden manche Hinweise auf die – auch auf die Antike zurückgehende – Lehre der Harmonik gegeben, welche von Kepler, Albert von Thimus und Hans Kayser in der Neuzeit wieder aufgegriffen wurde. Diese Lehre beruht wesentlich auf Monochord-Versuchen und den damit ermittelten Zahl-Verhältnissen.
Aus dem Inhalt: Aufbau von Tonleitern und Tonbeziehungen beruhend auf Verhältnissen kleiner ganzen Zahlen demonstriert am Monochord - Physikalische Erklärung von Ober- und Unterton-Folgen - Klangfarbe - Konsonanzgrade - Tonsysteme - Harmonikale Aspekte.