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Erziehung, Unterricht, Widerspruch

Pädagogische Antinomien und Paradoxe Anthropologie

Johannes Gruntz-Stoll

Tagtäglich erfahrene Widersprüche der Erziehungspraxis lassen sich im Kontext erziehungswissenschaftlicher Theorie als pädagogische Antinomien rekonstruieren und reflektieren. Antinomien und Widersprüche pädagogischer Praxis und Theorie provozieren wiederum Forderungen nach einem eindeutigen, widerspruchsfreien Menschenbild. Dabei stellt sich die Frage, ob und wie weit diese Forderungen gegenüber pädagogischer und philosophischer Anthropologie begründet und von diesen erfüllbar sind; darüber hinaus interessiert der Zusammenhang zwischen pädagogischen Antinomien auf der einen und Paradoxien anthropologischen Denkens auf der anderen Seite. Die Studie befasst sich mit diesen Fragen und Interessen, entwickelt und erörtert Paradoxien anthropologischen Denkens im Hinblick auf den Entwurf einer paradoxen Anthropologie.