Show Less
Restricted access

Theorie und Praxis in der Gesetzgebung des Spätmittelalters in Deutschland am Beispiel der Ingelheimer Schöffensprüche

Joëlle Fuhrmann

Dieses Buch befasst sich mit den Ingelheimer Schöffensprüchen des 15. Jahrhunderts. Es will nicht nur das besondere Verhältnis der Schöffensprüche zu den übrigen mittelalterlichen Gesetzen veranschaulichen, sondern auch die Bedeutung der Ingelheimer Schöffensprüche in chronologischer und räumlicher Hinsicht innerhalb des deutschen Territoriums hervorheben. Zudem wird untersucht, inwiefern die Urteile des Ingelheimer Oberhofs in juristischer Hinsicht die Übergangszeit widerspiegeln, welche sich ab dem 15. Jahrhundert in Deutschland bemerkbar machte und den neuen Zeitgeist der Reformation und der Renaissance ankündigte.
Aus dem Inhalt: Historischer und chronologischer Überblick über die Wandlungsformen der Gerichtsbesetzung im Mittelalter – Stellenwert und Funktion der spätmittelalterlichen Schöffenurteile am Beispiel der Sprüche des Ingelheimer Oberhofes – Unterschiede oder Ähnlichkeiten zwischen einigen zivil- und strafrechtlichen Texten und den zeitgenössischen Schöffensprüchen – Schlussbetrachtungen.