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Franz Liszt als junger Mann. Eine Leserei

Eine Leserei

Thomi Hupfer

Die Arbeit basiert auf Aussagen aus der Zeit um 1840 über Franz Liszt, sein Aussehen, sein bisheriges Leben, sein Wirken. Sie verknüpft lesend scheinbar disparate Quellen wie den Hinweis auf ein Konzert in der Tagespresse, die Biographie eines Löwenbändigers und einen Satz aus einem Brief. Es entsteht nicht ein «Liszt-Bild der Zeitgenossen»; erkennbar wird aber die Machart, die Textur der Texte. Daraus ergeben sich Antworten auf die Frage, wie damals über Franz Liszt, beziehungsweise über einen «berühmten Künstler» geschrieben worden ist. Neben vielen anonym publizierten Schriftstücken (Reklamen, Konzertkritiken, Einträgen in Wörter- und Adressbüchern) werden auch Texte von Schriftstellern wie Heine, Thackeray, George Sand und Balzac, von Musikern wie Berlioz und Schumann, von weniger bekannten Autoren und von Franz Liszt selbst vorgestellt.
Aus dem Inhalt: Thackeray, Heine und Liszt als Zeitungsleser – Beschreibungen des Künstlers – Öffentliche und private Korrespondenzen – Interviews – Phrenologische Messungen – Biographische Muster – Anhang: Texte, die mit Liszts drei Pariser Auftritten im Frühling 1841 in Verbindung stehen – Personen- und Sachregister.