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Rechtsgeschichte und Interdisziplinarität

Festschrift für Clausdieter Schott zum 65. Geburtstag

Marcel Senn and Claudio Soliva

Clausdieter Schott hat sein rechtshistorisches Lebenswerk in Forschung und Lehre der «Weite des Horizonts» gewidmet. Diese Weite spiegelt sich in den 33 interdisziplinär angelegten Beiträgen der Autorinnen und Autoren aus Europa und Japan wider. Die Beiträge thematisieren Aspekte unter den Topoi von «Verfassung und Bürgerrechte», «Philosophie und Methode», «Kunst und Kultur», «Dogmen und Lebenswirklichkeit» sowie «Praxis und Aktualisierung der Rechtsgeschichte».
Aus dem Inhalt: Bernhard Diestelkamp: Das Königliche Hofgericht unter Karl IV.: Wenzel und Ruprecht und die Veme – Wilhelm Brauneder: «Gehörige Kundmachung» - entschuldbare Rechtsunkenntnis – Alfred Dufour: Die Genfer Annales de Législation: Eine interdisziplinäre Zeitschrift am Anfang der Restaurationszeit – Helmut Maurer: Städtischer Rat, Ausburger und ländliches Hofrecht im 14. Jahrhundert: Das Recht des Hofes zu Kriessern SG – Rainer J. Schweizer: Die «Verfassung» der Republik Rheintal von 1798 - Verfassungsrecht vor der Helvetik? – Armin Wolf: Ein Kampf um Genf: Das Geblütsrecht König Rudolfs von Rheinfelden, Herzogs von Schwaben – Heinz Mohnhaupt: Form und Funktion des Dialogs in philosophischen und juristischen Texten – Laurens Winkel: Gesetzesadressat und Begriffsvermögen in der Antike – Theodor Bühler: Emil Remigius Frey’s Abhandlung zur Rezeption des römischen Rechtes in der Schweiz – Martin Lipp: Historisches Argument und Deutsches Privatrecht: Zur Funktion der Geschichte in Johann Stephan Pütters «Elementa iuris Germanici» – Ditlev Tamm: Der Philosoph und das Recht: Søren Kierkegaard, Gerichtsrat Wilhelm und das Rechtsleben – Masasuke Ishibe: Nobushige Hozumi und die vergleichende Rechtswissenschaft – Wolfgang Schild: Das konkrete Ordnungsdenken als Methode der Rechtshistorie – Ruth Schmidt-Wiegand: Eike von Repgow als Dichter – Hans-Peter Benöhr: Ehrenrettung des Advokaten Johann Wolfgang Goethe zu Frankfurt am Main? – Louis Carlen: Rechtsorte in Rom – Heiner Lück: Schweizer Glasmalerei im Gartenreich der Fürsten von Anhalt - Eine Quelle der Rechtsikonographie? – Hermann Romer: Die «Rechtsgelehrtheit» durchs Schlüsselloch betrachtet; oder: Wie man 1776 im bürgerlichen Winterthur die Justiz sehen wollte – Marie Theres Fögen: Verginia: Von der Tyrannei einer Unterscheidung – Hans-Rudolf Hagemann: Recht und Gewohnheit im Spiegel der Basler Quellen – Olav Moorman van Kappen: Die schweizerische Rechtspflege als Leitbild in der Geldrischen Veluwe (1705) – Albrecht Cordes: Transfer einer Rechtsidee: Gesellschaftsrechtliche Haftungsbeschränkungen in Florenz und Nürnberg im 15. Jahrhundert – Gunter Wesener: «Von Sachen und dinglichen Rechten»: Zum Sachenrecht des Codex Theresianus – Claudio Soliva: Vom «Reflex des fremden Glückes, der fremden Freude in der eigenen Seele» – Bruno Schmid: Quellennahe Rechtsgeschichte: Aus dem wissenschaftlichen Briefnachlass von Arthur Bauhofer – Karl Heinz Burmeister: Die Abgabe von silbernen Löffeln durch die Juden - eine Variante des Pfarrgeldes – Elmar Wadle: Urheberrecht im Horizont historischer Disziplinen – Eiji Takahashi: Rezeption des Aktienrechts in Japan – René Pahud de Mortanges: Die kirchlichen Stiftungen nach Art. 87 ZGB – Michele Luminati: Ges(ch)ichtslose Justiz? - Prolegomena zur Justizgeschichte des schweizerischen Bundesstaates – Christoph Guggenbühl: Geschichtliches Recht - Verrechtlichte Geschichte: Assoziationen zur Aktualität der Rechtsgeschichtswissenschaft – Colette Brunschwig: Legal Design - ein Bilderbuch für den Rechtsunterricht – Marcel Senn: Geschlechterkampf oder Gleichberechtigung - Spinozas Analyse.