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Musikstudium und Gesundheit

Aufbau und Wirksamkeit eines präventiven Lehrangebotes

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Horst Hildebrandt

Seit langem weiss man um die berufsspezifischen Belastungen und Erkrankungen bei Musikern. Doch erst in den letzten 25 Jahren drangen diese auch ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Durch epidemiologische Studien wurde immer wieder belegt, dass bereits während der Ausbildung ein Bedarf an berufsspezifischer Prävention besteht. Bisher existierten jedoch an den Musikhochschulen im deutschsprachigen Raum noch kaum systematische Präventionsprogramme. Es gab demzufolge auch keine wissenschaftlichen Studien über deren Wirksamkeit.
Dieses Buch soll Musiker an Ausbildungsstätten und in Berufsorchestern sowie Therapeuten und Mediziner dazu ermutigen, systematische Prävention zu betreiben. Ausserdem soll es zum interdisziplinären Austausch anregen.
Aus dem Inhalt: Überblick über die wichtigsten Studien zu den sogenannten Musikerkrankheiten und zur Entstehungsgeschichte der Musikphysiologie und Musikermedizin – Hintergrundinformationen zur Prävention bei Musikern mit Integration von sowohl pädagogischer als auch psychologischer und medizinischer Literatur – Überblick über das Modell präventiver Lehrangebote an der Musikhochschule Winterthur Zürich – Curriculum der Basisveranstaltung «Vorbeugung von Spiel- und Gesundheitsproblemen» mit einer thematischen Kopplung der jeweiligen theoretischen und praktischen Unterrichtsblöcke – Pilotstudie mit wissenschaftlichem Nachweis für die Wirksamkeit einer präventiven Lehrveranstaltung bei Musikern.