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Epische und elegische Erzählung bei Ovid

"Ars Amatoria" und "Metamorphosen"

Susanne Daams

Zwei Werke Ovids, des «unanständigen Dichters», sind Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Dabei nimmt die Autorin die durch das Metrum vorgegebene Gattung in den Blick. Sie konzentriert sich auf die Mythen von Venus und Mars einerseits, von Kephalos und Procris andererseits. Diese werden in sprachlich-stilistischer sowie inhaltlicher Hinsicht untersucht, wobei textimmanente und kontextuelle Beobachtungen einen Vergleich im Lichte bestehender Theorien ermöglichen. Angesichts immer wieder überraschender Darstellungsweisen Ovids stellt sich die Frage, ob epische und elegische Erzählung tatsächlich klar zu trennen sind.