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Kollektiver und landesverfassungsrechtlicher Abschiebungsschutz von Ausländern

Unter besonderer Berücksichtigung der Stellung der Bundesländer

Kirsten Niessen

Zunehmend fliehen aufgrund von Bürgerkriegen, Naturkatastrophen, Hungersnöten oder geschlechtsspezifischer Verfolgung ganze Bevölkerungsgruppen aus ihrer Heimat. Dadurch gewinnt die Frage an Aktualität, welcher Spielraum den einzelnen Bundesländern verbleibt, Ausländern durch abstrakt generelle Regelungen Abschiebungsschutz zu gewähren. Kirsten Nießen analysiert den Freiraum der Länder und berücksichtigt dabei insbesondere die Anwendung der im Ausländergesetz enthaltenen Normen des kollektiven Abschiebungsschutzes, §§ 54, 32 und 32a AuslG, sowie die Geltung und Anwendung landesverfassungsrechtlicher Normen des Asylrechts.