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Elise von Hohenhausen 1789-1857

Übersetzerin, Dichterin und Mutter- Ein Lebensbild im Biedermeier

Markus von Hänsel-Hohenhausen

In die Welt des Biedermeier ist das Leben der Übersetzerin und Dichterin Elise von Hohenhausen eingebunden. Sie entdeckt Heinrich Heine, fördert Annette von Droste-Hülshoff, befreundet sich mit der Intelligenz der Zeit, mit Rahel Varnhagen, dem Fürsten Pückler-Muskau, mit Chamisso, der Komponistin Fanny Hensel, geb. Mendelssohn. Als erste Übersetzerin der Werke Lord Byrons und Sir Walter Scotts ist ihr Name Goethe, Freiligrath und Grabbe ein Begriff. Frau v. Hohenhausens Salon in Berlin, die Aufenthalte in Kassel, Münster i.W., Minden, Frankfurt/Oder, Frankfurt/Main, München, Eschwege und Herford sehen sie als Begleiterin der Grossen, in ihren Dichtungen und Reisebeschreibungen zeigt sie sich als zeitkritische Chronistin.
Die behutsame Rekonstruktion des Lebens der Elise von Hohenhausen aus z.T. ungedruckten Quellen ist ein biographischer Beitrag zur Geistesgeschichte des frühen 19. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Am Hofe Jeromes - General v. Ochs - Das Mindener «Sonntagsblatt» - Zensur - Lord Byron - Sir Walter Scott - Heinrich Heine - Annette von Droste-Hülshoff - Der Salon - Friedrich Oetker - Die «Westphälische Gesellschaft für vaterländische Cultur».