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Willkommen und Abschied oder Akademischer Austausch

Ein unterhaltsamer Bericht über exemplarische Erfahrungen im aparten Universitätsbetrieb Südafrikas

Dieter Welz

Es handelt sich um eine exemplarische Erzählung, die im südafrikanischen Universitätsmilieu spielt, unter ausgewanderten Akademikern verschiedener Generationen, mit einem Ich-Helden, der aus Hamburg kommt, frisch von der Hochschule und entsprechend weltfremd. Er soll hier den Deutschunterricht anregen. Die Studie lebt von dem Kontrast zwischen einem fremden Land und einem distanzierten Betrachter, der als teilnehmender Beobachter immer beide Seiten der Medaille vor Augen hat und sich mit dieser doppelten Sicht herumschlagen muss. Seine landeskundlichen Erfahrungen sind Teil eines Selbstverständigungsprozesses, der skrupulös verläuft, in einer prekären Lage von spleeniger Alltäglichkeit, überschattet von den grossen Fragen der Landespolitik. Daraus resultieren der Sarkasmus und die Komik der Erzählung und des Erzählens, alle Schwierigkeiten überhaupt, die erzählerisch vermittelt und bewusst gemacht werden; denn der wissenschaftliche Diskurs versagt hier den Dienst. Eine deutsche Rundfunkanstalt hat im März 1983 zwei Kapitel aus diesem literarischen Lagebericht gesendet.