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Untersuchungen zum dramatischen Werk Robert Musils

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Günther Schneider

Ansetzend bei Musils Konzeption, «neue Ideen» in «konventioneller Form» auf die Bühne zu bringen, wird die Verbindung von Elementen des traditionellen Dramas mit deutlich antidramatischen und antitheatralischen Tendenzen aufgezeigt. Oft als konventionell gerügte dramatische Ereignisse erweisen sich dabei als Zitate oder kritische Parodien literarischer und gesellschaftlicher Konventionen. Technik und Sprache der aphoristischen Dialoge sind eingehend behandelt unter Aspekten wie: Verhinderung des Dialogs, Funktionen des Pathetischen, Zitatverfahren, satirisches Sprachspiel.
Aus dem Inhalt: Einleitung - A. Die Schwärmer - I. Ansätze der Interpretation - II. Analysen - III. Überblick - IV. Die Aufführungen der «Schwärmer» im Spiegel der Kritik - B. Vinzenz und die Freundin bedeutender Männer - I. Die «erste Posse» - II. Die Aufführungen des «Vinzenz» im Spiegel der Kritik - Anhang - Literaturverzeichnis.