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Heinrich Böll als Lyriker

Eine Einführung in Aufsätzen, Rezensionen und Gedichtproben

Gerhard Rademacher

Die Aussageabsicht und die Strukturen der Lyrik H. Bölls wurden bisher von der Literaturwissenschaft kaum wahrgenommen. Dieser Sammelband möchte deshalb mit Aufsätzen (Conard, Rademacher), die als Diskussionsbeiträge aufgefasst werden sollen, mit einer Bestandsaufnahme der Rezensionen (Kopelew, Jeziorkowski u.a.) sowie sämtlicher faksimilierter Fassungen der Gedichte «Meine Muse» und «Für Peter Huchel» (H. Böll) zur Auseinandersetzung anregen. Der Schwerpunkt wird dabei einerseits auf die sozialpolitischen Intentionen und Implikationen - auf eine «Ästhetik des Humanen», - andererseits auf die Akzentuierung von Vorbedingungen für die Rezeption der Böllschen Gedichte gelegt.
Aus dem Inhalt: Gedichte ohne ästhetische Konformität - Bölls «Kölner Spaziergänge» u.a. Gedichte. Vorbereitende Bemerkungen zu ihrer Rezeption - Auf der Suche nach der «urbs abscondita» - Zu zwei Köln-Gedichten von H. Böll und P. Celan - Rezensionen - Unterschiedliche Fassungen der Gedichte «Meine Muse» und «Für Peter Huchel».