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Grundlegung einer Mathematik der Qualitäten

Zahl - Zeichen - Spur - Tao

Engelbert Kronthaler

Ausgehend von der Kritik an der herkömmlichen unter dem Primat der Rede stehenden «Mathematik der Quantitäten» und der zweiwertigen Logik werden u.a. durch Rückgriff auf älteste Quellen (Plato, China, Indien) Konzeption und Anfänge des Apparates einer unter dem Primat der Schrift stehenden «Mathematik der Qualitäten» entwickelt. Die Vereinigung von Quantität und Qualität im polykontexturalen Zahlsystem einer «Mathematik der Qualitäten» und die dadurch neben einer «Widerlegung» der Church'schen These mögliche Integration von Selbstreferenz in den somit post-Gödelschen, post-Church'schen Formalismus erschliessen dem Formalen neben der Dimension des Objektiven auch die des Subjektiven.
Aus dem Inhalt: Kontextualitätstheorie und Kenogrammatik - Zum Begriff der qualitativen Zahl - Mathematik der Qualitäten und das Unendliche - Von der (Turing)-berechenbarkeit zur Berechenbarkeit.