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Das Leistungsfähigkeitsprinzip der Besteuerung

Eine kritische Würdigung seiner opfertheoretischen Grundlagen und Konsequenzen für die Steuerpolitik

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Rudi Ulbrich

Das Leistungsfähigkeitsprinzip der Besteuerung gehört zwar zu den klassischen Doktrinen der Finanzwissenschaft, aber sein Aussagegehalt ist nach wie vor strittig. Der Verfasser versucht zu demonstrieren, dass einerseits der Grundsatz in seiner strengen - opfertheoretischen - Formulierung aufgrund unerfüllbarer konzeptioneller Anforderungen nicht anzuwenden sei, darüber hinaus aber mit einer am Leistungsfähig- keitsprinzip (welcher Ausprägung auch immer) orientierten Steuerpolitik auch noch keineswegs eine gerechte Lösung des Besteuerungsproblems impliziert sein müsse.
Aus dem Inhalt: Vom Aequivalenzprinzip zum Leistungsfähigkeitsprinzip der Besteuerung - Indikatoren der Leistungsfähigkeit - Zur Bestimmung der Steuertarifstruktur - Die Gerechtigkeitsposition des Leistungsfähigkeitsprinzips - Opferminimierung vs. Wohlfahrtsmaximierung - Vom Leistungsfähigkeitsprinzip zu einer Verteilungskonzeption der Besteuerung.