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Mythos, Philosophie und Rationalität

Gregor Paul

Was ist Rationalität? Und wie ist sie zu bewerten? Lässt sich ein nicht-relativistischer Rationalitätsbegriff formulieren, der gegen die bekannten Einwände, wie sie von relativistischer Seite immer wieder erhoben werden, verteidigt werden kann? Ist Rationalität der Humanität förderlicher als Irrationalität? Ist die Philosophie rationaler als der Mythos? Und dies einmal vorausgesetzt, ist sie (auch) deshalb dem Mythos vorzuziehen?
Aus dem Inhalt: Es sind vor allem zwei Thesen, die entwickelt und verteidigt werden:
1. Nicht-relativistische Rationalität ist eine gerade heute unverzichtbare regulative Idee. Denn besser als jede bisher bekannte Alternative ist sie dazu geeignet, die Idee einer allgemein-menschlichen Humanität voranzubringen und zu verwirklichen.
2. Philosophieren ist rationaler und insofern der Humanität förderlicher als Mythologisieren. Philosophieren ist deshalb im allgemeinen dem Mythologisieren vorzuziehen.