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Selbstsein

Notwendigkeit und Paradox einer Philosophie der Existenz

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Otto Teischel

Ausgehend von der existenzphilosophischen Kritik an der Lebensfeindlichkeit metaphysischer Systeme wird hier die grundsätzliche Frage erörtert, ob und wieweit sich überhaupt philosophische Abstraktion und die unmittelbare Wirklichkeit konkreter Existenz vereinbaren lassen. Es gilt, jene Grenze zu bestimmen, bis zu der und innerhalb derer lebendiges, die Widersprüche des Daseins nicht ausklammerndes Philosophieren möglich ist, und von der an es in eine existenzmissachtende Dogmatik umschlägt. Der Wahrheitsgehalt einer Theorie kann sich dann allein nach dem Grad jener Freiheit des Selbstseins bemessen, die sie dem konkreten einzelnen faktisch ermöglicht für seinen unvertretbar subjektiven Zugang zur Objektivität.
Aus dem Inhalt: Existenzphilosophie als Philosophiekritik: Die wesentlichen Gründe - Die Bedeutung des einzelnen: Ein uneingelöster Anspruch - Philosophie der Existenz: Notwendige Konsequenzen.