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Rationalität und Dissens

Hans Radermacher

Der Begriff der Rationalität wird im allgemeinen monolithisch verstanden. In diesem Buch geht es um die Revision dieser Position. Dies gilt auch für den Begriff der Logik; deshalb werden unterschiedliche Formen von Logik diskutiert. Besonders die Begriffe Variation und Dissens werden erörtert, und zwar im Zusammenhang mit der intersubjektiven Rationalität, der sozialen Gerechtigkeit, der Rechtslücke und dem empirischen Denken.
Der Autor analysiert moderne Positionen wie die von Nida-Rümelin, nimmt aber auch Rückgriffe auf Traditionen vor, die mit dem Namen Hegel und Augustinus verbunden sind. Zudem werden dissentive Formen des Verstehens, der Hermeneutik mit Bezug auf Schleiermacher, Gadamer und Derrida erläutert.
Aus dem Inhalt: Zeichensprache und Rationalität – Modalitätsphilosophie – Zum Problem der Beobachtung in der Philosophie Hegels – Limitationen bei Erklärungen – Konstante Regelbefolgung als Regelverstoß (Zur Genese des subjektiven Geistes bei Hegel) – Parasubjektivität bei Augustinus – Limitationen in der Sprachphilosophie – Informal/formal rules – Intersubjektive Rationalität – Soziale Gerechtigkeit.