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Integration, Identität, Differenz

Der Integrationsprozess aus der Sicht spanischer Migrantinnen und Migranten

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Marina Richter

Die Migration aus Spanien in die Schweiz begann in den 1960er Jahren mehrheitlich als Gastarbeitermigration. Später wanderten Spanierinnen und Spanier unter gänzlich anderen Voraussetzungen ein. Am Beispiel der Eingewanderten, die heute noch in der Schweiz leben, untersucht die Autorin die Sichtweise der Betroffenen als Ergänzung zu offiziellen Definitionen des Integrationsbegriffes, wie Politik und Wissenschaft sie darstellen. Was verstehen Migrierte unter Integration und wie unterscheiden sich diese Definitionen? Inwiefern beeinflussen diese Definitionen ihren Alltag? Wie schätzen Migrierte die eigene Integration ein und wie bewerten sie diese? Auf der Grundlage von zahlreichen Interviews schält diese Studie unterschiedliche Kontexte für die einzelnen Migrierten heraus. Sie unternimmt den Versuch, anhand einer differenzierten Betrachtungsweise den spezifischen Situationen der einzelnen Migrierten gerecht zu werden.
Aus dem Inhalt: Migration und Integration – Spanische Bevölkerung in der Schweiz – Identifikation im Zusammenhang mit Integrationsprozessen – Integration als Ideal und als Praxis – Perspektive der Migrierten – Räumliche Alltagsmuster – Alltägliche Bewegungsräume und Integration in die Wohnumgebung – Achsen der Differenz (Geschlecht, Bildung, Alter und Ankunftszeitpunkt, respektive Ankunftskontext) – Geschlechterperspektive – Differenzierung innerhalb einer Gruppe Migrierter.