Show Less
Restricted access

ZeitGeschichten: Die Berliner Übergangsjahre

Zur Verortung der Stadt nach der Mauer

Series:

Ulrike Zitzlsperger

Berlin spielt seit 1989 bei den Diskussionen um das Thema Metropole eine besondere Rolle. Die mit dem Fall der Mauer einsetzenden Übergangsjahre waren vom Wissen um einen allgegenwärtigen Wandel und von der besonderen, wenn auch vorübergehenden Qualität des Unfertigen geprägt. In diesem Zeitraum sind für Berlin neue Erzählzusammenhänge bezeichnend, die einerseits im Kontext der Stadtgeschichte zu verstehen sind und sich andererseits gezielt mit der Gegenwart auseinandersetzen. Der Entwurf temporärer Berlinbilder trug zur neuerlichen Verortung der vormals politisch determinierten Stadt bei.
Die Thematisierung Berlins in einer Phase des «nicht mehr» und «noch nicht» wird in diesem Buch unter anderem anhand der Stadtplanung und Architektur, des Marketings, der Fotografie, des Dokumentarfilms, des Stadtmythos und der Literatur behandelt.
Aus dem Inhalt: Berliner Übergangsjahre – Diskurse und Inszenierungen der Architektur: Von der Doppelstadt zur Metropole – Die Ausrichtung des Blicks: Feuilleton, Dokumentation und Fotografie – Emotionalisierung und Vergegenwärtigung: Mythos und autobiographisches Schreiben – Erfahrungsräume: Die Stadt in der Literatur – Stadtideen - Stadtbild.