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Das Zisterzienserinnenkloster Fraubrunnen

Von der Gründung bis zur Reformation 1246-1528

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Jürg Leuzinger

Obschon der Zisterzienserorden im Spätmittelalter mehr Frauen- als Männerklöster zählte, finden sich kaum Untersuchungen über die Sozialgeschichte dieser Frauenklöster. Verschiedene Fragen der Zisterzienserforschung sind noch unbeantwortet oder werden in der Literatur bislang kontrovers behandelt: Welches war die Rolle der Äbte bei Inkorporationsvorgängen? Wie verhält es sich mit der Zusammensetzung der Konvente und deren zahlenmässigen Veränderungen? Welcher geografischer und sozialer Herkunft waren die Stifter, Nonnen und Konversen?
Für das Kloster Fraubrunnen existieren verschiedene Urbare, eine beachtliche Anzahl von edierten Urkunden sowie ein umfassendes Jahrzeitbuch. Durch Erforschung und Verknüpfung dieser Quellen mit Hilfe einer Datenbank kann der Autor eine detaillierte Sozialgeschichte sowie die wirtschaftliche Entwicklung dieses Klosters darlegen und dabei die genannten Fragen der Zisterzienserforschung aufgrund der Fraubrunner Begebenheiten beantworten.
Aus dem Inhalt: Der Zisterzienserorden – Die allgemeine Geschichte des Klosters Fraubrunnen von 1246-1528 – Stiftungen und Stifter des Klosters Fraubrunnen – Die Fraubrunner Klosterfamilie: Der Konvent, die Konversen, die Klosterämter – Die Fraubrunner Besitz- und Wirtschaftsgeschichte: Entwicklung des Klosterbesitzes, Wirtschaftsform, Besitzungen und Einkünfte sowie Wirtschaftstätigkeit.