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Intermedialität und Kulturkomparatistik

Beiträge zur vergleichenden ost-westlichen Literatur- und Kunstforschung

Series:

Wee-Kong Koh

In dieser Aufsatzsammlung werden neue Aspekte der Intermedialitätsforschung und ost-westlichen Kulturkomparatistik beleuchtet. Der erste Teil ist texthermeneutischen und intermedialen Untersuchungen gewidmet. Die Textbetrachtungen begrenzen sich vorwiegend auf moderne Literatur und Kunst: die Bildgedichte Trakls und Celans, die Konkrete Poesie und die expressionistische Malerei. Ausgegangen wird dabei von der Grundthese, dass das Verhältnis zwischen Poesie und Malerei, d.h. zwischen schriftlicher und visueller Zeichensetzung, unter dem Aspekt wechselseitiger Ergänzung am besten zu erfassen sei. Der praktisch-empirisch ausgerichtete zweite Teil dieses Bandes befasst sich mit problematischen Aspekten der Rezeption und Übersetzung deutscher Literatur in Korea und vermittelt so einen Einblick in interkulturelle Forschungsprobleme.
Aus dem Inhalt: Zur Begründung neuerer texthermeneutischer Methodenansätze – Poetologische Sprachreflexion moderner hermetischer Lyrik – «Spät und Tief»: Der Ort zum Gespräch mit Celan – Zur Methodologie intermedialer Forschung in Literatur und Kunst – Ästhetische Bedeutung und Funktion der medialen Transformation. Am Beispiel der Bildgedichte Trakls und Celans – Konkrete Poesie und expressionistische Kunst. (Post)modernistische Aspekte der Medienverflechtung – Überlegungen zur Begriffsbildung einiger literaturwissenschaftlicher Grundbegriffe in Korea – Goethe-Rezeption und Goethe-Forschung in Korea – Faust-Rezeption in Korea – Faust-Übersetzung in Korea. Geschichte, Probleme und Perspektiven – Zur Übersetzbarkeit Celanscher Lyrik. Ein kritischer Werkstattbericht – Ein Versuch zur kulturkomparatistischen Forschung ostasiatischer Bildkunst.