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Technologietransfer zum internationalen Umweltschutz

Eine völkerrechtliche Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Schutzes der Ozonschicht und des Weltklimas

Series:

Felix Bloch

Aufgrund zunehmender globaler Umweltprobleme und dem legitimen Bemühen zahlreicher Staaten um eine «aufholende Entwicklung» ist die Weitergabe umweltverträglicher Technologien an Entwicklungsländer zu einem Kernanliegen einer nachhaltigen Entwicklung geworden. Ausgehend von früheren Diskussionen über den Technologietransfer untersucht diese Arbeit jüngste Entwicklungen im Bereich des Umweltvölkerrechts, wobei insbesondere die Übereinkommen zum Schutz der Ozonschicht und jene zum Klimaschutz analysiert und Ansätze zur Umsetzung der jeweiligen Technologietransferbestimmungen in der Staatenpraxis aufgezeigt werden. Wurden im Bereich des internationalen Umweltrechts sektoral die Ziele einer «Neuen Weltwirtschaftsordnung» verwirklicht? Inwieweit stehen die verbindlichen Transferpflichten in einem Spannungsverhältnis zum völkerrechtlichen Schutz geistigen Eigentums? Der Autor prüft insoweit Möglichkeiten und Grenzen des Technologietransfers auf der Basis marktkonformer Mechanismen und beleuchtet die Rolle multilateraler Finanzierungsfonds.
Aus dem Inhalt: Umweltpolitische Bedeutung des Transfers von Umwelttechnologien – Entwicklungen der internationalen Umweltpolitik – Stockholmer Erklärung – Rio Konferenz – Agenda 21 – Commission on Sustainable Development – Johannesburg Gipfel – Globale Umweltfazilität (GEF) – Wiener Übereinkommen zum Schutz der Ozonschicht – Montrealer Protokoll – Klimarahmenübereinkommen – Kioto Protokoll – Umweltvölkerrecht.