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Fachhochschulen Gesundheit in der Schweiz

Konzeption und Aufbau im Umfeld der allgemeinen Fachhochschulentwicklung

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Cornelia Oertle

Mit den Fachhochschulen kennt die Schweiz seit den neunziger Jahren einen neuen Hochschultypus. Sie wurden in für helvetische Verhältnisse ungewöhnlich hohem Tempo eingeführt, in den Gesundheitsberufen hingegen kam ihr Aufbau erst mit einem erheblichen zeitlichen Rückstand zustande. Die Arbeit geht der Frage nach den Ursachen für diese verzögerte Entwicklung nach.
Sie ist in drei grosse Teile gegliedert: Zunächst wird die allgemeine Fachhochschulentwicklung in der Schweiz von ihren Anfängen her rekonstruiert. Anschliessend werden Herkunft und Umfeld der verschiedenen Gesundheitsberufe dargelegt, wobei der Entwicklung des Pflegeberufs besondere Beachtung geschenkt wird. Im dritten Teil wird detailliert nachgezeichnet, wie und unter welchen politischen Umständen die Gesundheitsberufe Fachhochschulstatus erreicht haben, und welche Erfolge und Misserfolge die konkrete Konzipierung von Fachhochschulen in den Gesundheitsberufen auf kantonaler Ebene begleiteten.
Aus dem Inhalt: Die Fachhochschulentwicklung in der Schweiz in den neunziger Jahren (Fachhochschulprofile der EDK, Fachhochschulgesetz) – Die Fachhochschulentwicklung im Sozialbereich – Historischer Abriss, Umfeld und Strukturen der Gesundheitsberufe und insbesondere der Fachhochschulberufe Gesundheit – SRK und GDK und ihre Rollen in der Ausbildung der Gesundheitsberufe – Die Fachhochschulentwicklung der Gesundheitsberufe und die Entstehung des Fachhochschulprofils Gesundheit von 1996 – Die Rolle der verschiedenen Akteure (GDK, SRK, Berufsverbände und Kantone) – Die Umsetzung auf kantonaler Ebene (Westschweizer Fachhochschule Gesundheit und Soziales, Aargauer Projekt) – Analyse und Einschätzungen aus professionssoziologischer und Gendersicht.