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Projektionen in Alfred Döblins Roman- «Hamlet oder die lange Nacht nimmt ein Ende»

«Hamlet oder die lange Nacht nimmt ein Ende»

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Jules Grand

In der vorliegenden «Hamlet»-Interpretation wurde die psychologische Betrachtungsweise als Ansatzpunkt gewählt. Im Gesamten stellt diese Arbeit den Versuch dar, von den Voraussetzungen einer klinischen Anamnese zu den philosophischen Gesichtspunkten des Autors vorzustossen. Im Gegensatz zu den traditionellen Methoden der Motiv- und Symbolforschung legt unser Vorgehen dem Roman eine nicht literarische Methode zugrunde und gewinnt von daher eine solide Grundlage für die anschliessende Interpretation.
Aus dem Inhalt: Im ersten Teil werden die psychoanalytischen Grundkomponenten der drei Hauptpersonen Edward, Gordon und Alice herausgearbeitet. Die gewählte Methode wird im zweiten Teil auf die in den Romanen eingeflochtenen Geschichten übertragen. In einem letzten Teil versucht der Autor die aufgrund seiner Methode gewonnenen Ergebnisse zu erweitern und begründete Aussagen über Döblins Menschenbild zu machen.