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Freie Musikszene – Perspektiven für ein innovatives Konzertwesen?

Privatwirtschaftliche Organisation von und kulturpolitische Fördermodelle für Ensembles der Alten und Neuen Musik

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Sandra Soltau

Die Freie Musikszene war, im Gegensatz zum Freien Theater, in Deutschland bisher kaum Gegenstand kulturpolitischer Debatten. In Statistiken über die Musikförderung in Deutschland wird sie nur selten gesondert aufgeführt, da ihre öffentliche Unterstützung im Vergleich zur Förderung von Musiktheatern und Sinfonieorchestern verschwindend gering ist. Ziel dieser Studie ist es, das Phänomen Freie Musikszene näher zu beschreiben, ihren Stellenwert in der deutschen Musiklandschaft zu diskutieren und mögliche Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen. Basierend auf Experteninterviews, die in den drei Städten Hamburg, Köln und Freiburg im Breisgau einerseits mit Vertretern international renommierter Spezialensembles und andererseits mit verantwortlichen Kulturpolitikern geführt wurden, werden die finanziellen und organisatorischen Strukturen verschiedener Spezialensembles für Alte und Neue Musik beschrieben, nach dem künstlerischen Potential der Freien Musikszene gefragt und kulturpolitische Handlungsempfehlungen formuliert.
Aus dem Inhalt: Konzertwesen in Deutschland – Öffentliche und private Musikförderung in Deutschland – Alte und Neue Musik in Deutschland – Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Alte und Neue Musik – Freie Musikszene in Hamburg, Köln und Freiburg im Breisgau – Perspektiven für die Freie Musikszene – Innovation durch Kooperation – Kulturpolitische Fördermodelle für die Freie Musikszene.