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Episcopus et Princeps

Italienische Bischöfe als Fürsten, Grafen und Barone vom 17. bis zum 20. Jahrhundert

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Christoph Weber

In Italien gab es auch in der Neuzeit zahlreiche Bistümer – 137 an der Zahl – die noch Feudalherrschaften besaßen. Dementsprechend trugen sie die Titel von Herzögen, Fürsten, Markgrafen, Grafen und Baronen. Die materiell ertragreichen Herrschaftsrechte fielen zur Zeit der Revolution, spätestens bis 1810, weg, die Titel blieben erhalten, bis Pius XII. ihren Gebrauch im Jahre 1951 verbot. Kern der Untersuchung ist die möglichst genaue Erfassung dieser bischöflichen Herrschaften in ihrem politischen und sozialen Umfeld. Abschließend folgt ein Katalog der 140 Bischöfe Europas, die in der Neuzeit einen Fürsten- oder Grafentitel trugen.

«Christoph Weber, der seit 2005 emeritierte Düsseldorfer Historiker, der durch seine Forschungen zu Papsttum, Kardinälen und Curia Romana einen eminenten Ruf als Kirchenhistoriker erworben hat, hat ein bemerkenswertes Buch vorgelegt. Auf der ganzen Welt hat wohl nur er das Wissen, das Forschungsinteresse, aber auch den Humor, um in "Epicus et Princeps" ein untergegangenes Seitenthema der Historie zu behandeln, von dem Verästelungen sowohl in die allgemeine wie in die Kirchengeschichte Italiens führen.» (Urs Buhlmann, Die Tagespost)
«Christoph Weber - ausgewiesener Kenner der frühneuzeitlichen Papst- und Bistumsgeschichte in Italien und Herausgeber der im Peter Lang Verlag erscheinenden "Beiträge zur Kirchen- und Kulturgeschichte" - stößt mit seiner Neuerscheinung in eine Wissens- und Forschungslücke.» (Wolfgang Wüst, SEHEPUNKTE)