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Katherine Mansfield im Spiegel Neuseelands

Eine Reflexion zur schriftstellerischen Nationalität im Kontext literarischer Resonanzen

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Alexandra Schmidt

Katherine Mansfield – Ikone Neuseelands, «Mutter» einer nationalen Literaturtradition. Doch hat sie sämtliche ihrer «Neuseelandtexte», auf denen ihr Ruf fußt, im europäischen Exil verfasst. Diese Studie untersucht ausgewählte Texte vor dem Kontext regionaler Charakteristika und erörtert Mansfields Status innerhalb des neuseeländischen Literaturdiskurses. Zusätzlich werden literarische Resonanzen neuseeländischer Autoren und ihre Reflektion auf die «New Zealandness» Mansfields untersucht. Obwohl Mansfield ihre Erinnerungen getreu reproduziert, zeigt sich, dass sie konsequent Merkmale kolonialer neuseeländischer Literatur unterläuft; ihre Realität gleicht einem «Arcadian Country». Die Resonanzen bekräftigen zwar ihren Status, ihr Platz innerhalb dieses Literaturdiskurses wird jedoch in Frage gestellt.
Aus dem Inhalt: Der englische Modernismus / Kolonialismus / Postkolonialismus – Katherine Mansfields Neuseelandgeschichten – Witi Ihimaeras Dear Miss Mansfield – A Tribute to Kathleen Mansfield Beauchamp – Second Violins: New Stories Inspired by Katherine Mansfield – Anhang: Historischer Kontext – Interview mit Witi Ihimaera.