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Religion und Kultur im albanischsprachigen Südosteuropa

Redaktion: Andreas Rathberger

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Oliver Jens Schmitt

In europäischer Vergleichsperspektive nimmt die Religionsgeschichte der Albaner eine Sonderstellung ein. Sunnitischer Islam, der muslimische Derwischorden der Bektashi, das orthodoxe und das katholische Christentum haben sich seit dem Mittelalter zu einem vielschichtigen Zusammenleben zwischen friedlichem Nebeneinander und Phasen verstärkter Abgrenzung entwickelt. Die Volksrepublik Albanien war zudem im 20. Jahrhundert der einzige offiziell atheistische Staat der Welt. Dieser Band vermittelt einen Einblick in die Geschichte der Religionen und Konfessionen seit dem Mittelalter und behandelt zentrale Fragen des Verhältnisses von Religion, Identität und Gesellschaft.
Inhalt: Oliver Jens Schmitt: Einleitung – Dritan Egro: Islam in the Albanian lands (XVth-XVIIth Century) – Peter Bartl: Die katholische Kirche im Mittelalter und unter osmanischer Herrschaft – Konstantinos Giakoumis: The Orthodox Church in Albania under Ottoman Rule (15th-19th Century) – Alexandre Popovic : Les confréries mystiques musulmanes dans l’espace albanophone (XIXe-XXe s.) – Eva Anne Frantz: Religiös geprägte Lebenswelten im spätosmanischen Kosovo – Nathalie Clayer : L’Islam sunnite dans l’espace albanophone XIXe-XXIe siècle – Ali Musa Basha: Muslim Communities under the Anti-Religious Regime in Albania (1945-1990) – Markus W. E. Peters – Die Römisch-Katholische Kirche in Albanien nach 1944 – Egin Ceka: Atheismus und Religionspolitik im kommunistischen Albanien – Cecilie Endresen: «Do not look to church and mosque»? Albania’s post-Communist clergy on nation and religion.