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Das Schneeherrenstift am Dom zu Salzburg (1622 bis 1806)

Ein Beitrag zur nachtridentinischen Kirchenreform

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Manfred Josef Thaler

Das Schneeherrenstift am Salzburger Dom erwuchs dem Bemühen Erzbischof Paris Graf Lodrons, der Salzburger Diözesankurie einen Stab qualifizierter Mitarbeiter für die Umsetzung der nachtridentinischen Kirchenreform zur Verfügung zu stellen. Durch knapp zwei Jahrhunderte, von 1622 bis 1806, stellten die Schneeherren den wesentlichen Kern des Konsistoriums. Darüber hinaus leisteten sie durch das Innehaben weiterer diözesaner Schlüsselämter einen bedeutenden Beitrag zur Erneuerung von Kirche und Klerus in der Erzdiözese Salzburg. In den Wirren der Säkularisation büßte das Schneeherrenstift mit dem Ende des Jahres 1806 seine Existenz ein. Die Biographien seiner 157 Mitglieder bieten Einblicke in die unterschiedlichsten geistlichen Karrieren jener Zeit.
Inhalt: Gründungsprozess – Organisatorische Verfassung – Personelle Verfassung – Ökonomische Verfassung – Obliegenheiten der Kanoniker – Säkularisation – Biogramme der Schneeherren – Textedition.