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Reflexivität im Chinesischen: Eine integrative Analyse

Mit zwei Anhängen von Hans-Heinrich Lieb

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Xiaoqin Su

Sprachliche Reflexivität ist ein guter Kandidat für eine Sprachuniversalie und wurde deshalb schon früh als Prüfstein für Sprachtheorien betrachtet, etwa in der Generativen Grammatik. Die Komplexität der Reflexivität im Chinesischen – insbesondere die Antezedensproblematik (entfernte Bindung, Blockierungseffekt) sowie die Intensivierung mittels ziji – gelten dabei als besondere Herausforderung.
Diese Arbeit liefert im Rahmen der Integrativen Sprachwissenschaft (in der Fassung von Hans-Heinrich Lieb, von dem auch zwei Anhänge der Arbeit stammen) eine detaillierte, einheitliche Analyse der chinesischen Reflexivität, mit einem umfassenden Forschungsbericht und einem sprachtheoretischen Ausblick, der auch auf das Deutsche und Griechische Bezug nimmt. Weitere Ergebnisse können als Grundlage einer Integrativen Grammatik des Chinesischen dienen.
Inhalt: Reflexivität im Chinesischen (Mandarin) – Antezedens-Bestimmung – Entfernte Bindung – Blockierungseffekt – Intensivierung mittels ziji – Reflexivpronomina im Chinesischen und im Deutschen – Reflexivität in der Sprachtheorie – bâ/bèi-Sätze – die de-Partikelwörter – Prädikat-Identifikation im Chinesischen.