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Quellen zur GmbH-Reform von 1958 bis zum GmbH-Änderungsgesetz von 1980

Eingeleitet und herausgegeben von Werner Schubert

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Werner Schubert

Die bisher weitgehend unveröffentlichten Materialien zur Reform des Rechts der Gesellschaften mit beschränkter Haftung gehören zu den aufschlussreichsten Quellen zur Gesetzgebungsgeschichte und gesellschaftsrechtlichen Dogmengeschichte der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Die in der NS-Zeit geplante GmbH-Reform wurde 1958 durch den Bundesminister der Justiz mit der Einsetzung eines Sachverständigenausschusses fortgeführt. 1969 lag ein umfangreicher Referentenentwurf (1971/73 als nur leicht modifizierter Regierungsentwurf) zu einem GmbH-Gesetz vor, der auf fast einhellige Ablehnung stieß. Erst der GmbHG-Entwurf von 1977, den eine Arbeitsgruppe des Bundestagsrechtsausschusses um drei Viertel reduzierte, führte zur GmbHG-Novelle von 1980. Diese Edition enthält außer den Entwurfsfassungen eine Zusammenfassung der Beratungsergebnisse der Sachverständigenkommission, die Vermerke über die Anhörungen im BMJ, die vier Verbandsstellungnahmen und die parlamentarischen Materialien.
Inhalt: Beratungsergebnisse des GmbH-Sachverständigenausschusses (1958-1962) – GmbHG-Entwürfe – Denkschriften der Spitzenverbände von 1969, 1972, 1977 und 1978 – Anhörungen des BMJ – Protokolle der Bundesrats- und Bundestagsausschüsse – Vermerke über die Beratungen der Arbeitsgruppe GmbH-Reform des Bundestagsrechtsausschusses (1979-1980).