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Synästhesie – Nachweis der Stabilität alphanumerischer Farbsynästhesien

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Sabine Schneider

Diese Studie widmet sich der häufigsten Synästhesieform: dem Miterleben von Farben zu Sprache. Untersucht wird die Behauptung, dass diese farbigen Mitempfindungen stabil seien. Dabei kamen sowohl qualitative als auch quantitative Methoden zum Einsatz: Selbstaussagen von Synästhetikern zu ihren Farbzuordnungen wurden mit den Ergebnissen aus einem Farbenmischprogramm verglichen. Im Gegensatz zu einer nicht-synästhetischen Kontrollgruppe erwiesen sich die synästhetischen Farbzuordnungen als sehr stabil. Aus den dargestellten Erkenntnissen ergeben sich wichtige Schlussfolgerungen für die Pädagogik (z. B. als Merkhilfe).
Inhalt: Nachweis der Stabilität synästhetischer Farbzuordnungen – Vergleich der qualitativen Selbstaussagen von Synästhetikern mit den quantitativen Ergebnissen der Stabilitätsmessung – Hinweise für den Umgang mit Synästhesien in der Pädagogik.