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Leben im Schwarm – Wie das Internet uns verändert

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Rolf Schwartmann

Hat das Internet ein Eigenleben? Zumindest prägt es unser Denken und Verhalten. Auf der anderen Seite ist das Netz nüchtern betrachtet nichts anderes, als über Kabel und Maschinen miteinander verbundene Menschen. Darüber, dass diese ihre Werte aus der körperlichen Welt nicht immer in die digitale Welt übertragen, welche Bedeutung, welchen Nutzen und welche Auswirkungen die weltweite Vernetzung und Informationsflut haben, ob das Netz gar eigene ethische und moralische Standards setzt, wurde beim 4. Kölner Mediensymposium in Berlin diskutiert. An der Debatte waren Publizisten der traditionellen und neuen Medien, Medienwissenschaftler, Pädagogen, Juristen, Philosophen und Techniker beteiligt. Die Tagung des nordrhein-westfälischen Ministers für Medien und der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht vom 15. März 2010 ist in diesem Band dokumentiert.
Inhalt: Michael Mertes: Leben im Schwarm - Wie das Internet uns verändert – Frank Schirrmacher: Was passiert, wenn der Kopf nicht mehr mitkommt - Einführung – Christoph Neuberger: Strukturen der Öffentlichkeit im Internet - Eine Skizze – Markus Beckedahl/Christoph Neuberger: Ich blogge, also bin ich. Demokratische Willensbildung oder pubertätsübliche Zeitverschwendung? - Streitgespräch – Frank Hartmann: Virtualität und Wirklichkeit - Eine philosophische Betrachtung – Frank Hartmann/Constanze Kurz/Frank Schirrmacher/Emil Schwippert: Internetrausch? Zwischen Bewusstseinserweiterung und Persönlichkeitsspaltung - Podiumsdiskussion – Emil Schwippert: Kinder und Tauschbörse – Rolf Schwartmann: Was Recht ist, muss Recht bleiben! - Resümee und Ausblick.