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Die Rechtsprechung zum Tierschutzrecht: 1972 bis 2008

Unter besonderer Berücksichtigung der Staatszielbestimmung des Art. 20a GG

Kristin Köpernik

Das erste bundesdeutsche Tierschutzgesetz trat 1972 in Kraft; 30 Jahre später wurde der Tierschutz als Staatsziel in Art. 20a GG verankert. In dieser Untersuchung wird die höchstrichterliche Rechtsprechung zum Tierschutzrecht erstmals übersichtlich zusammengetragen. Unterteilt nach Themengebieten werden Aussagen zu einzelnen Abschnitten des Tierschutzgesetzes sowie die Stellung des Tierschutzes insbesondere im Verhältnis zu Grundrechten analysiert. Parallel werden sämtliche Entscheidungen unterer Instanzen seit Aufnahme des Tierschutzes in die Verfassung im Jahr 2002 vergleichend herangezogen, um die Auswirkungen von Art. 20a GG zu untersuchen. Abschließend weist die Autorin auf Defizite in Anwendung und Vollzug des Tierschutzgesetzes hin und macht für gesetzliche Regelungslücken beispielhaft Lösungsvorschläge.
Inhalt: Vergleich der Rechtsprechung zum Tierschutzrecht – Staatsziel Tierschutz – Vorbehaltlos gewährleistete Grundrechte – Tierhaltung – Töten von Tieren – Religiöses Schlachten – Eingriffe an Tieren – Tierversuche – Zucht von Tieren – Strafvorschriften – Lösungsvorschläge.