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Passio Nova. Das Oberammergauer Passionsspiel von 1750

Historisch-Kritische Ausgabe von P. Stephan Schaller

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Innerhalb der geistlichen Dichtung und speziell der Passionsspiele ragt Oberammergau duch eine 300jährige Tradition hervor. Ein Markstein dieser Entwicklung ist die Erneuerung des Passionsspiels durch den Ettaler Benediktiner P. Ferdinand Rosner 1750. Nicht zur Oberammergau erhielt dadurch seine bis heute typische Prägung, sondern auch auf viele andere gleichzeitige Spiele im bayerisch-tirolischen Raum gingen starke Wirkungen aus. Heute gilt Rosners Werk als hervorragendes Zeugnis der literarischen Entwicklung im süddeutschen Raum, voll echter Religiosität und volkstümlicher Breitenwirkung, barocker Anschaulichkeit und sprachlicher Schönheit, als literarische Leistung sogar Klopstock's «Messias» an die Seite gestellt.
Aus dem Inhalt: Vollständiger Text der Passio Nova mit Varianten und Anmerkungen (8455 Verse) - Nachwort (Historische Einordnung Rosners und des Oberammergauer Passionsspiels; Beschreibung und Wertung der Handschriften, Fundorte und Literatur).