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Untersuchungen zur Morphologie des Verbs in griechischen Pressetexten unter dem Aspekt der Bistrukturalität

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Doris Kinne

Bis 1976 herrschte in Griechenland eine Diglossie. Im heutigen Standardneugriechisch werden indessen hochsprachliche Elemente optional in die hauptsächlich volkssprachliche Struktur integriert. Auf der Grundlage elektronischer Korpora aus Texten Athener Tageszeitungen werden empirisch hochsprachliche Flexions- und sonstige Affixmorpheme von Verben untersucht. Die Häufigkeiten dieser Morpheme werden dem Vorkommen ihrer jeweiligen volkssprachlichen Entsprechungen gegenübergestellt. In den nach den sieben untersuchten Zeitungen aufgeschlüsselten Ergebnissen überwiegen einige der hochsprachlichen Elemente in fast allen, andere nur in bestimmten Zeitungen. In der kommunistischen Zeitung Rizospastis erscheinen in vielen Fällen hochsprachliche Elemente in deutlich geringer Zahl.
Inhalt: Nicht zur Personalmorphologie gehörende Affixmorphologie: Verwendung des Augments – Perfektreduplikation beim Partizip Perfekt – Ausbleiben der Dissimilation bei nichtaktiven aoristischen Stämmen – Personalmorphologie/Altgriechische Verbendungen: Formen der Nichtvergangenheit – Formen des nichtaktiven Paratatikos – Formen des nichtaktiven Aoristos.