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W.G. Sebald und der Film

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Christoph A. Klimke

W.G. Sebald ist besonders bekannt für die Einarbeitung von Schwarz-Weiß-Fotografien in seine Texte. Dass sich bei genauerem Hinsehen auch ergiebige intermediale Verweise auf den Film bzw. einzelne Filme ergeben, ist Grundlage dieser Arbeit. Dabei wird ein sebaldscher Film-Mediendiskurs herausgearbeitet und unter Hinzunahme der jeweiligen Referenzfilme von z. B. Alain Resnais oder Werner Herzog eine erweiterte Lesart der Texte W.G. Sebalds angeboten.
Inhalt: Systemreferenzielle Film-Bezüge – Medienreflexiver Diskurs bei W.G. Sebald – Phantomsuche in Irrealität des Films – Einzeltextreferenzen/markierte und unmarkierte Filmzitate bei Die Ausgewanderten und Austerlitz – Die Karawane als Motiv der Durchlässigkeit – Letztes Jahr in ‘Theresienbad’.