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Die Kooperation der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens mit Deutschland auf den Ebenen des Staats- und des Verwaltungsrechts

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Olivier Hermanns

Durch den Versailler Vertrag wurden dem Königreich Belgien preußische Gebiete zugeteilt. Im Zuge der Föderalisierung des belgischen Staats sind diese Gebiete nun ein Bundesland, die «Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens», geworden. Das Buch behandelt ihre Rechtsbeziehungen mit den deutschen Behörden und macht sie in einer vergleichenden und historischen Perspektive für den deutschen Leser verständlich. Die Deutschsprachige Gemeinschaft ist völkerrechtsfähig, schließt verwaltungsrechtliche Verträge und trifft auch außerrechtliche Abstimmungen mit deutschen Behörden. Nach einer Beschreibung der «DG» und ihrer auswärtigen Zuständigkeiten in rechtlicher Hinsicht wird auf die Merkmale der auswärtigen Zusammenarbeit, wie den Einfluss des europäischen Rechts, eingegangen. Einer Bestandsaufnahme der Kooperation folgt eine Beurteilung des Rechtsinstrumentariums.
Inhalt: Zusammenarbeit zwischen ehemaligen deutschen Gebieten und Deutschland – Bestandsaufnahme des belgischen Föderalismus vor einer möglichen neuen Staatsreform.