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Interesse als Einflussfaktor auf die Gesetzesbildung, Gesetzesanwendung und Vertragsgestaltung im Rahmen der Sportvermarktung

insbesondere im Sponsoring und bei Sportveranstaltungen

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Carsten Morgenroth

Im Rahmen der Sportvermarktung prallt das ideell ausgerichtete Vereinsrecht auf die wirtschaftlichen Interessen der Athleten, Veranstalter und Medien, immer neue Regelungsbereiche werden rasend schnell erschlossen. Diese Ausgangslage lässt rechtstheoretische bzw. -methodische Unzulänglichkeiten befürchten. Ausgehend von einer neuen Definition des Rechtsbegriffes Interesse werden daher auf rechtstheoretischer, rechtsmethodischer, verfassungsrechtlicher und einfachgesetzlicher Ebene bestehende Strukturen analysiert und neue Ideen für die Gesetzesanwendung, Gesetzesvorschläge sowie für den Bereich des Ambush Marketing neue Vertragstypen vorgestellt. Für den Bereich des Ambush Marketings wird zudem eine neue Herangehensweise vorgeschlagen: die Theorie der relativen Branchenexklusivität.
Inhalt: Begriffe Interesse, Sport, Sponsoring – Mittelbare Drittwirkung von Grundrechten, Generalklauseln – Verfassungsrechtliche und einfachgesetzliche Rechtspositionen – Leistungssport als Sonderprivatrecht – Ambush Marketing, Hörfunkrechte, Zentralvermarktung, attraktive Athleten in den Medien.