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Validierung von Sprachprüfungen

Die Zuordnung des TestDaF zum Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen

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Gabriele Kecker

Der 2001 veröffentlichte Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) hat zahlreiche weitreichende Auswirkungen. So versuchen Prüfungsanbieter, einen Bezug zwischen ihren Prüfungen und den Niveaustufen des GER herzustellen, um auf diese Weise z. B. eine Prüfung als «B2-Prüfung» anbieten zu können. Dies wurde vom Europarat zum Anlass genommen, das Handbuch Relating language examinations to the Common European Framework of Reference herauszugeben, das ein methodisches Verfahren zur empirisch gestützten Niveaustufen-Zuordnung enthält. In der Arbeit wurde die Pilotversion dieses Handbuchs anhand der Sprachprüfung TestDaF (Test Deutsch als Fremdsprache) in mehreren umfangreichen Teilstudien erprobt und evaluiert. Die Ergebnisse sind sowohl für Prüfungsanbieter als auch für Lehrer und Studierende von Interesse.
Gabriele Kecker leitet die Abteilung Testentwicklung im TestDaF-Institut und ist für den TestDaF verantwortlich. Sie hat die Lehrberechtigung in den Fächern Französisch, Russisch und Deutsch als Fremdsprache erworben und verfügt über eine langjährige Lehrerfahrung im Ausland. Sie berät Testinstitutionen und Bildungseinrichtungen in der Testentwicklung und der Anwendung des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.