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Statutenwechsel im italienischen Sachenrecht – Auswirkungen auf den Im- und Export von Mobiliarsicherheiten

Eine Untersuchung der rechtlichen Beständigkeit dinglicher Kreditsicherheiten im deutsch-italienischen Rechtsverkehr

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Max Lipsky

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Statutenwechsels auf deutsche und italienische Mobiliarsicherheiten im Verhältnis der beiden Länder zueinander. Ausgehend von der im internationalen Sachenrecht weit verbreiteten situs-Regel stellt der Autor die Frage, welchen Einfluss die Verbringung des Sicherungsguts in ein anderes Land auf die Rechtsstellung der am Sicherungsgeschäft Beteiligten hat. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt dabei auf der Sichtweise des italienischen Rechts, also der Integration eines deutschen Sicherungsrechts in die italienische Gläubigerordnung. Als Vergleichsmaßstab wird auch die deutsche Sichtweise erläutert. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Internationalisierung der Märkte ist der sichere Umgang mit ausländischen Mobiliarsicherheiten unverzichtbar. Das Interesse des Sicherungsgebers ist regelmäßig auf die Kontinuität seiner Sicherheit auch nach Verbringung des Sicherungsguts in eine andere Rechtsordnung gerichtet. Inwieweit dies im deutsch-italienischen Rechtsverkehr der Rechtswirklichkeit entspricht, wird in dieser Arbeit untersucht.
Inhalt: Befolgung des lex rei sitae-Grundsatzes in Deutschland und Italien – Verbringung der Sache in eine andere Rechtsordnung - Statutenwechsel – Abgrenzungsprobleme – Gegenüberstellung von Transpositionslehre, Hinnahmetheorie und Substitution – Funktionale Rechtsvergleichung – Erweiterung und Reduzierung des ursprünglich vereinbarten Rechtsinhalts – Unbekanntes dingliches Sicherungsrecht in der neuen Sachenrechtsordnung – Europarechtliche Problematik – Einheitliche Regelungen zum internationalen Kreditsicherungsrecht.