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Das UN-Kaufrecht im Spiegel der spanischsprachigen Länder

Der Anwendungsbereich des Wiener Übereinkommens vom 11. April 1980 über den internationalen Warenkauf (Artt.1-6, 100 CISG) in der spanischen und lateinamerikanischen Literatur und Rechtsprechung

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Christina Kottke

Das nahezu weltweit geltende UN-Kaufrecht (CISG) überwindet die durch die Unterschiede der nationalen Rechtsordnungen für internationale Kaufgeschäfte bestehenden Hindernisse. Auch in Spanien und den meisten lateinamerikanischen Staaten ist das CISG in Kraft und hat innerhalb der vergangenen zwei Jahrzehnte für die Geschäftspraxis zunehmend an Bedeutung gewonnen. In der Untersuchung zum UN-Kaufrecht in der spanischsprachigen Welt wird die zum CISG ergangene spanische und lateinamerikanische Rechtsprechung sowie auch die Literatur analysiert, um die tatsächliche Anwendung und Auslegung des Einheitskaufrechts in den spanischsprachigen Mitgliedsstaaten transparent zu machen. Vor allem wird der Frage nachgegangen, ob Rechtsprechung und Lehre der für das Einheitsrecht äußerst bedeutenden international einheitlichen Auslegung folgen oder diese durch die nationalen Rechtsansichten geprägt sind. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt bei den für das Übereinkommen besonders relevanten Bestimmungen des Anwendungsbe-reichs (Artt. 1-6, 100 CISG).
Inhalt: Bedeutung, Entwicklung und Stellung des CISG im nationalen Rechtssystem – Interaktion mit anderen Rechtsinstrumenten – Anwendungsvoraussetzungen, Anwendungs- und Regelungsbereich des CISG – Grundsatz der Willensautonomie – Anwendung des CISG als lex mercatoria, als allgemeine Auslegungshilfe und zur Ergänzung des nationalen Rechts.