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Lukas und die Witwen

Eine Botschaft an die Gemeinden in der hellenistisch-römischen Gesellschaft

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Matthias Leineweber

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage der Witwen im lukanischen Doppelwerk. Nach einer Darstellung der Lage der Witwen in der Antike untersucht der Verfasser die einzelnen Witwenperikopen in Evangelium und Apostelgeschichte und stellt anschließend eine narratologische Analyse der lukanischen Darstellung zusammen. Lukas Botschaft an seine Gemeinden vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Situation steht im Zentrum der Arbeit. Am Ende wird seine Gesamtintention in Bezug auf die Witwenfrage in der hellenistisch-römischen Gesellschaft zusammenfassend dargestellt. Lukas möchte seine Gemeinden für die biblisch-jüdische Tradition sensibilisieren, besonders da festgestellt wurde (Apg 6,1-7), dass diese Fürsorge und Sensibilität nicht automatisch in christliche Gemeinden Einzug gehalten hatte.
Inhalt: Bisherige Forschungen zur neutestamentlichen Witwenfrage – Soziale Lage der Witwen in der hellenistisch-römischen Gesellschaft der Antike – Analyse der lukanischen Witwenperikopen in Evangelium und Apostelgeschichte – Botschaft und Intention des Lukas bezüglich der Witwenfrage für seine Gemeinden in der heidnischen Kultur der Antike.