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Johan Kvandal – Leben und Werk

Eine biografisch-analytische Studie unter besonderer Berücksichtigung sonderpädagogischer Umsetzung

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Natalie Hippel-Laabs

Gegenstand der Arbeit ist das Leben und Werk des norwegischen Komponisten Johan Kvandal (1919-1999), Sohn des Komponisten und Edvard Grieg-Biographen David Monrad Johansen. Kvandal studierte am Musikkonservatorium in Oslo u. a. bei Arild Sandvold, Per Steenberg, Geirr Tveitt und in Paris bei Nadia Boulanger. Neben seiner kompositorischen Tätigkeit arbeitete er als Organist und Musikkritiker. Sein kompositorischer Nachlass umfasst über 100 Werke für unterschiedliche Besetzungen. In seinen Werken verband Kvandal die europäische neoklassizistische Strömung mit der modalen Tonalität der alten norwegischen Volksmusik. Seine musikalische Sprache definierte er selber als freie moderne Tonalität. Neben der Biografie und der Werkvorstellung des Komponisten wird besonders seine einzige Oper Mysterier nach dem gleichnamigen Roman des norwegischen Literaturnobelpreisträgers Knut Hamsun vorgestellt. In einem Exkurs wird exemplarisch der innerhalb des Vorhabens «Wir erkunden fremde Länder» eingebettete fachorientierte Lehrgang Musik, basierend auf dem Werk des Komponisten für den Musikunterricht an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, dargestellt. Der Arbeit ist ein Gesamtwerkverzeichnis mit Notenbeispielen auf einer CD beigefügt.
Inhalt: Kulturelle Entwicklung in Norwegen im 19. und 20. Jahrhundert – Johan Kvandal - Leben, Werk und Schaffensphasen – Oper Mysterier op. 75 – Gesamtwerkverzeichnis und Diskographie – Johan Kvandal im Unterricht an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung.