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Studien zu Dominikus Böhm, mit besonderer Berücksichtigung seiner 'Gotik'-Auffassung

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Gesine Stalling

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die christozentrisch-liturgische Sakralbautheorie neuromantisch-expressiver Prägung des katholischen Kirchenarchitekten Dominikus Böhm (1880-1955) und sein Bauschaffen der Jahre 1919-1928/29. Böhms Frühwerk nach 1919 zeigt beispielhaft, wie und weshalb die moderne deutsche Kirchenarchitektur der Zwanziger Jahre, die bereits theoretisch den Historismus überwunden und entscheidende Neuansätze für einen zeitgemässen Sakralbau entwickelt hat, dennoch die Gotik, so wie man sie idealiter verstand, dem Kirchenbau zu integrieren suchte.
Aus dem Inhalt: Die Architekturtheorie von Dominikus Böhm zum katholischen Kirchenbau der Gegenwart zwischen 1919 und 1928/29, mit besonderer Berücksichtigung seiner 'Gotik'-Auffassung (u.a. Der Traditionsbezug - Die Stilvorstellung: Verhältnis zum Expressionismus - Die Affinität zu 'Gotik' und 'Barock').