Show Less
Restricted access

Vom Käufer zum Mitgestalter

Konsumentenmarketing in der Postmoderne

Series:

Tobias Bischkopf

Der iPod und sein großer Bruder – das iPad – sind nicht nur in aller Munde, sondern beherrschen ihre Märkte tatsächlich. Und das obwohl Konkurrenzprodukte mit gleichen oder ähnlichen Produktfeatures zu gleichen oder günstigeren Preisen verfügbar sind. Gesunder Menschenverstand und ökonomische Theorie rätseln gemeinsam auf der Suche nach den Gründen für den immensen Erfolg der Apple Produkte. Ist es Magie, Marke oder Marketingkommunikation? Wenn die gültige Theorie einen Vorgang nicht erklären kann, braucht man eine neue oder zumindest eine veränderte. Der Autor verwirft daher die Unterscheidung zwischen Produzent und Konsument und erhebt den postmodernen «Prosumenten» zum gleichberechtigten Partner bei der Schaffung von Mehrwert. Und die Anwendung der dabei erarbeiteten haushaltproduktionstheoretischen Reinterpretation des Integrativ Prozessualen Marketingansatzes zeigt: Zwar sind sich iPod und iPad und ihre Konkurrenzprodukte zuweilen zum Verwechseln ähnlich, aber die Kunden kaufen viel mehr als ein Gadget, das ihnen – anbieterseitig vorgeplant – Nutzen stiftet.
Inhalt: Haushaltproduktionstheoretische Reinterpretation des Transaktionswertansatzes des Integrativ Prozessualen Marketingansatzes von Mattmüller – Postmodernisierung der neoinstitutionenökonomischen Marketingtheorie – Ableitung von Transaktionsdesigns in postindustrieller Wirtschaft und Gesellschaft – Verstärkt nachfrageorientierte Deutung der Kundenintegration in den postindustriellen Wirtschaftsprozess – Verständnis des Nutzens als vom Nachfrager zu schaffende Einheit – Anerkenntnis des nachfrageseitigen Nutzens als Ziel und Grund von Anbieteraktivitäten.