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«Una carta no se pone colorada»

Die «Werden»-Äquivalente des Spanischen als syntaktisch-semantisches Feld

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Irene Giera

Das Deutsche besitzt mit werden (in der Bedeutung sich verwandeln in) gewissermaßen ein «Universalverb», welches es erlaubt, alle möglichen Arten von Veränderungen auszudrücken. Ein spanischer Sprecher hingegen differenziert unterschiedliche Arten des Werdens und wählt – je nach Kontext und Äußerungsabsicht – ein passendes Verb aus, um Veränderung auszudrücken. Diese Wahl erfolgt keinesfalls beliebig, sondern ist bestimmten Selektionsmechanismen unterworfen. Die Arbeit will diese Mechanismen aufspüren und die Bedeutungsrelationen innerhalb des Feldes der spanischen Werden-Formen mittels Semanalyse sichtbar machen. Die Analyse wird komplettiert durch die Beschreibung syntaktischer, stilistischer und normativer Unterschiede sowie abschließende Betrachtungen zum deutschen Verb werden.
Inhalt: Attributive Konstruktionen – Deutsche und spanische Kopulaverben – werden im Deutschen und seine spanischen Äquivalente (ponerse, volverse, convertirse en usw.) – Korpus – Übersetzungsvergleich – Kommutationsprobe – Semantisch-syntaktische Analyse des Feldes der spanischen Formen zum Ausdruck des deutschen Verbs werden.