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«...schrecklich fremd, dennoch anziehend» (Škvorecký)

Zum Bild des Rotarmisten in ausgewählten Texten der tschechischen und (ost)deutschen Literatur nach 1945

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Lenka Adamkova

Dieses Buch befasst sich mit dem Bild der Roten Armee in ausgewählten Texten der (ost)deutschen und tschechischen Literatur, konkret mit der Darstellung der Befreiung durch die Rote Armee im Jahre 1945. Fiktionale Texte zweier sozialistischer Länder (ČSSR, DDR) werden unter imagologischem Aspekt verglichen. Da die Entwicklung des Bildes mit den politischen und kulturpolitischen «Linien» in den jeweiligen Ländern korrespondiert, werden Entstehungs- und Wirkungsbedingungen dieser Bilder vom «Sowjetmenschen» in die Analysen einbezogen.
Die meisten der untersuchten Texte sind ideologisch gefärbt. Ihre Analyse und Interpretation unter imagologischem Aspekt kann einen Beitrag zur Entideologisierung der unter bestimmten historischen Bedingungen entstandenen Freund-Feindbilder leisten – nach Dyserinck ist das die Hauptaufgabe der Imagologie.
Inhalt: Das Kriegsende in der Tschechoslowakei – Die «Befreiung» des östlichen Teils Deutschlands – Transgrediente Grundlagen – Imagotypes System – Das Bild des Rotarmisten in der tschechischen Literatur – Das Bild des Rotarmisten in der SBZ/DDR-Literatur.