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Generationelle und genealogische Strukturen in Ulrichs von Zatzikhoven «Lanzelet»

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Ariane Leutloff

Die mittelalterliche Feudalgesellschaft ist von genealogischen Denkmustern geprägt; die Fortführung von Dynastien hat einen ebenso hohen Stellenwert wie etwa das Verhältnis der Generationen zueinander. Vor diesem Hintergrund sind auch die mittelhochdeutschen höfischen Epen zu verorten, deren Protagonisten dem Adel angehören und in denen u.a. intergenerationelle Beziehungsmuster durchgespielt werden. Anhand des Lanzelet Ulrichs von Zatzikhoven werden auf der Basis von familialen Konzepten und Generationentheorien die Beziehungen zwischen den Generationen (also z. B. zwischen Vater und Sohn bzw. Vater und Tochter) untersucht, genderspezifisch analysiert und in ihrer Bedeutung für den Roman interpretiert.
Inhalt: Mittelalterliche Feudalgesellschaft – Genealogische Denkmuster – Intergenerationelle Beziehungsmuster – Familiale Konzepte und Generationentheorien – Genderspezifische Analyse – Fokus auf Ulrichs von Zatzikhoven Lanzelet.