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Das Konzernrecht Ungarns nach dem Inkrafttreten des Gesetzes Nr. IV aus dem Jahr 2006 über die Wirtschaftsgesellschaften

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Marcell Baumann

Der ungarische Gesetzgeber hat im Gesetz Nr. IV aus dem Jahr 2006 über die Wirtschaftsgesellschaften ein neues Recht der Unternehmensgruppen geschaffen, das sich am deutschen Konzernrecht orientiert, aber zum Teil auch die Anregungen des Forum Europaeum Konzernrecht aufgenommen hat. Aus deutscher Sicht ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den ungarischen Konzernregeln daher besonders interessant. Das Thema ist allerdings auch von hoher Praxisrelevanz, da viele deutsche Unternehmensgruppen in Ungarn über Tochtergesellschaften verfügen. Der Autor untersucht die ungarischen Konzernregeln in ihrer gesamten Breite und erschließt diese der deutschen konzernrechtlichen Diskussion. Er stellt außerdem Lösungsansätze für bisher nicht geklärte Fragen im ungarischen Recht vor.
Inhalt: Grundzüge des Verbandsorganisationsrechts der Wirtschaftsgesellschaften – Geschichte des ungarischen Konzernrechts – Übernahmerecht in Ungarn – Gesellschaftsrechtlicher Konzerneingangsschutz – Konzernhaftung in Ungarn – Die anerkannte Unternehmensgruppe (Vertragskonzernrecht) – Tatsächliche Unternehmensgruppe – Rozenblum-Doktrin – Forum Europaeum Konzernrecht – Deutsches Konzernrecht.